Ob Rechnung, Vertrag oder Steuerunterlagen – im Homeoffice führt kein Weg an einem zuverlässigen Drucker vorbei. Die Auswahl ist riesig, doch nicht jedes Gerät passt zu deinem Druckverhalten, deinem Budget und deinem Schreibtisch. In diesem Ratgeber zeigen wir dir, worauf es bei der Wahl wirklich ankommt, und stellen dir fünf konkrete Modelle vor, die sich im Homeoffice bewährt haben.
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Welcher Drucker passt zu deinem Homeoffice?
Bevor du dich für ein Modell entscheidest, solltest du dein tatsächliches Druckverhalten kennen. Wer nur gelegentlich eine Rechnung ausdruckt, braucht ein anderes Gerät als jemand, der täglich Dokumente scannt und kopiert. Die folgenden Unterabschnitte helfen dir, deinen Bedarf realistisch einzuschätzen.
Tintenstrahl vs. Laserdrucker – Unterschiede auf einen Blick
Tintenstrahldrucker punkten mit brillanten Farben und eignen sich gut für gemischte Dokumente mit Fotos oder Grafiken. Laserdrucker hingegen liefern bei reinen Textdokumenten schärfere Ergebnisse und sind bei hohem Druckvolumen meist günstiger im Unterhalt.
Für dein Homeoffice bedeutet das: Druckst du überwiegend Textdokumente wie Rechnungen oder Verträge in großen Mengen, ist ein Laserdrucker die wirtschaftlichere Wahl. Brauchst du gelegentlich auch Farbdrucke, etwa für Präsentationen, ist ein Tintenstrahlgerät sinnvoller.
Wie viel druckst du wirklich? (Wenig-, Normal- und Vieldrucker)
Wer weniger als 50 Seiten pro Monat druckt, ist mit einem klassischen Tintenstrahldrucker gut bedient. Bei einem mittleren Volumen zwischen 50 und 300 Seiten lohnt sich der Blick auf Tintentankdrucker, da hier die Seitenkosten deutlich niedriger liegen. Vieldrucker mit mehr als 300 Seiten im Monat sollten über einen Laserdrucker nachdenken, da dieser auf Dauer die günstigste Lösung ist.
Farbe oder nur Schwarz-Weiß?
Wer ausschließlich Textdokumente, Verträge oder Rechnungen druckt, kommt oft mit einem reinen Schwarz-Weiß-Laserdrucker aus und spart dabei Anschaffungs- und Folgekosten. Sobald aber auch farbige Grafiken, Angebote mit Firmenlogo oder Fotos gedruckt werden sollen, führt kein Weg an einem Farbtintenstrahldrucker vorbei.
Brauchst du Scanner, Kopierer oder Fax? (Multifunktionsgeräte vs. reine Drucker)
Im Homeoffice ist ein Multifunktionsgerät mit Scan- und Kopierfunktion in den meisten Fällen sinnvoller als ein reiner Drucker, da du damit auch Verträge digitalisieren oder Belege archivieren kannst. Eine Faxfunktion ist heute nur noch für wenige Branchen relevant, etwa im Gesundheits- oder Rechtswesen, wo sie teils noch vorgeschrieben ist.

Kaufkriterien für Homeoffice-Drucker
Neben der Grundtechnologie gibt es weitere Ausstattungsmerkmale, die den Arbeitsalltag im Homeoffice deutlich erleichtern oder erschweren können. Die folgenden Kriterien solltest du bei jedem Modell genauer prüfen.
Duplexdruck – Papier und Kosten sparen
Automatischer Duplexdruck bedruckt beide Seiten eines Blattes ohne manuelles Wenden und senkt so langfristig den Papierverbrauch. Bei regelmäßigem Drucken größerer Dokumente amortisiert sich diese Funktion schnell durch die Papierersparnis.
WLAN, Mobildruck & Cloud-Anbindung (AirPrint, Mopria)
Moderne Homeoffice-Drucker sollten sich kabellos ins Heimnetzwerk einbinden lassen und Mobildruck-Standards wie AirPrint oder Mopria unterstützen. So kannst du auch spontan vom Smartphone oder Tablet aus drucken, ohne ein Kabel anschließen zu müssen.
Folgekosten: Tintentank vs. klassische Kartuschen vs. Toner
Die Anschaffungskosten sind nur die halbe Wahrheit – entscheidend sind die laufenden Kosten pro Seite. Tintentankdrucker haben zwar oft einen höheren Kaufpreis, punkten aber mit sehr niedrigen Seitenpreisen, während klassische Kartuschensysteme bei häufigem Nachkauf teurer werden können.
Platzbedarf und Design am Schreibtisch
Im Homeoffice ist der Schreibtisch meist begrenzt, weshalb kompakte Multifunktionsgeräte oft die bessere Wahl sind als großformatige Bürodrucker. Wer den Drucker sichtbar auf dem Schreibtisch platziert, sollte zusätzlich auf ein unaufdringliches Design achten.
Die besten Homeoffice-Drucker im Vergleich
Nachdem du weißt, welche Kriterien für dich wichtig sind, stellen wir dir fünf konkrete Modelle vor, die sich für unterschiedliche Homeoffice-Anforderungen eignen.
HP Multifunktionsdrucker mit automatischem Vorlageneinzug – Allrounder für Dokumente
Dieses Modell kombiniert Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen mit einem automatischen Vorlageneinzug und richtet sich an alle, die regelmäßig mehrseitige Dokumente verarbeiten müssen.
Vorteile:
• Automatischer Vorlageneinzug spart Zeit bei mehrseitigen Scans
• Vielseitige Funktionen für unterschiedliche Homeoffice-Aufgaben
• Gute Wahl für gemischte Text- und Grafikdokumente
Nachteile:
• Tintenkosten bei hohem Druckvolumen höher als beim Laserdrucker
• Etwas größerer Platzbedarf durch den Einzug
HP LaserJet (Monolaser, Schwarz-Weiß) – für hohe Druckvolumen und niedrige Seitenkosten
Der HP LaserJet ist ein reiner Schwarz-Weiß-Drucker, der sich besonders für alle eignet, die regelmäßig große Mengen an Textdokumenten drucken.
Vorteile:
• Sehr niedrige Seitenkosten bei hohem Druckvolumen
• Schnelle Druckgeschwindigkeit bei Textdokumenten
• Robuste Technik mit langer Lebensdauer
Nachteile:
• Kein Farbdruck möglich
• Keine Scan- oder Kopierfunktion
Canon PIXMA TR4755i – kompaktes 4-in-1-System mit Duplexdruck und Fax
Der Canon PIXMA TR4755i ist ein kompaktes 4-in-1-Multifunktionssystem mit automatischem Duplexdruck, WLAN und einem 20-Blatt-Vorlageneinzug, das speziell für Homeoffice-Anwendungen entwickelt wurde.
Vorteile:
• Automatischer Duplexdruck spart Papier und Kosten
• Kompaktes Design, ideal für kleine Schreibtische
• WLAN, AirPrint und Mopria für flexiblen Mobildruck
Nachteile:
• Höhere Seitenpreise ohne Tinten-Abo (PIXMA Print Plan)
• Geringere Druckgeschwindigkeit im Vergleich zu Laserdruckern
Canon TR4751i – WLAN-Drucker mit Kopier- und Scanfunktion für kleine Büros
Der Canon TR4751i richtet sich an alle, die ein kompaktes, kabellos verbundenes Multifunktionsgerät für den gelegentlichen Gebrauch im Homeoffice suchen.
Vorteile:
• Kompakte Bauweise, platzsparend am Schreibtisch
• WLAN-Anbindung für flexible Nutzung mehrerer Geräte
• Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Einsteiger
Nachteile:
• Kein automatischer Duplexdruck
• Für hohe Druckvolumen weniger geeignet
Epson Tintentankdrucker – günstige Seitenpreise dank Nachfüllsystem und Duplexdruck
Dieses Epson-Modell mit Einzelpatronen-Tintentank kombiniert einen automatischen Duplexdruck mit einem 4-Zoll-Display und richtet sich an alle, die regelmäßig größere Mengen drucken möchten.
Vorteile:
• Sehr niedrige Seitenkosten dank Tintentank-System
• Automatischer Duplexdruck integriert
• Übersichtliches Display für einfache Bedienung
Nachteile:
• Höherer Anschaffungspreis als klassische Tintenstrahldrucker
• Größerer Platzbedarf durch das Tanksystem
Für wen lohnt sich welcher Drucker?
Der Vielschreiber: Laserdrucker für hohe Auflagen
Wenn du täglich mehrere Dutzend Seiten druckst, ist der HP LaserJet die wirtschaftlichste Lösung, da die Seitenkosten hier langfristig am niedrigsten ausfallen.
Der Allrounder: Multifunktionsdrucker mit ADF und Duplex
Für alle, die Drucken, Scannen und Kopieren in einem Gerät benötigen, ist der HP Multifunktionsdrucker mit Vorlageneinzug oder der Canon PIXMA TR4755i die passende Wahl.
Der Sparfuchs: Tintentankdrucker für niedrige Seitenpreise
Wer regelmäßig druckt, aber langfristig sparen möchte, profitiert am meisten vom Epson Tintentankdrucker, da hier die Folgekosten pro Seite besonders niedrig ausfallen.
Der Gelegenheitsnutzer: Kompaktes Einsteigermodell
Für sporadisches Drucken im Homeoffice reicht der kompakte Canon TR4751i vollkommen aus und spart gleichzeitig Platz auf dem Schreibtisch.
Installation & erste Schritte im Homeoffice
WLAN-Einrichtung und Treiber-Installation
Die meisten modernen Homeoffice-Drucker lassen sich über eine Hersteller-App oder den integrierten Einrichtungsassistenten in wenigen Minuten mit dem WLAN verbinden. Anschließend werden die passenden Treiber meist automatisch über das Betriebssystem oder die Hersteller-Software installiert.
Mobildruck via App einrichten
Über Standards wie AirPrint oder Mopria kannst du direkt vom Smartphone oder Tablet aus drucken, ohne zusätzliche Treiber installieren zu müssen. Viele Hersteller bieten zudem eigene Apps an, mit denen sich Tintenstände oder Papierzufuhr bequem überwachen lassen.
Tinte/Toner richtig lagern und wechseln
Tintenpatronen sollten kühl und lichtgeschützt gelagert werden, um ein vorzeitiges Austrocknen zu vermeiden. Toner-Kartuschen sind deutlich unempfindlicher gegenüber Lagerbedingungen und haben in der Regel eine längere Haltbarkeit.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Lohnt sich ein Tintentankdrucker gegenüber klassischen Kartuschen?
Ja, bei regelmäßigem Druckvolumen amortisiert sich der höhere Anschaffungspreis eines Tintentankdruckers meist innerhalb weniger Monate durch die deutlich niedrigeren Seitenkosten.
Wie viel kostet ein Ausdruck bei Laser- vs. Tintendrucker durchschnittlich?
Laserdrucker liegen bei Textdokumenten oft bei wenigen Cent pro Seite, während klassische Tintenstrahldrucker mit Kartuschen je nach Modell deutlich teurer sein können.
Brauche ich für das Homeoffice unbedingt ein Fax?
Für die meisten Homeoffice-Nutzer ist eine Faxfunktion nicht mehr notwendig, sie kann jedoch in bestimmten Branchen wie dem Gesundheits- oder Rechtswesen weiterhin sinnvoll sein.
Was bedeutet Duplexdruck genau und wofür ist er nützlich?
Duplexdruck bezeichnet das automatische Bedrucken beider Seiten eines Blattes und spart dadurch Papier sowie langfristig auch Kosten.
Welcher Drucker eignet sich für gelegentliches Drucken ohne hohe Folgekosten?
Für gelegentliches Drucken sind kompakte Einsteigermodelle wie der Canon TR4751i ideal, da hier die Anschaffungskosten niedrig bleiben.
Kann ich vom Smartphone aus drucken, ohne WLAN zu Hause zu haben?
Die meisten modernen Drucker benötigen für den Mobildruck eine WLAN-Verbindung, einige Modelle unterstützen jedoch auch eine direkte Verbindung per Wi-Fi-Direct ohne separates Heimnetzwerk.
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